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Freitag, 18. November 2011

Martinsfest 2011 in Rüdnitz


Bei Zuppke - Service spielte die Musik

Ist ein Martinsfest mit Lampionumzug geplant, sollte es zum einen dunkel sein, zum anderen möglichst nicht regnen. Beide Bedingungen waren erfüllt, als sich am 12. November, 17:00 Uhr, viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern auf dem Hans-Schiebel-Platz in Rüdnitz trafen.

Nach einer kurzen Ansprache von Andreas Hoffmann ging es schon los. Der musikalische Traktor von Zuppke - Service, der im vorigen Jahr den Zug anführte, bildete diesmal das Schlußlicht. Vornweg ritt im roten Mantel und mit Römerhelm Sankt Martin höchstpersönlich.

St Martin zu Pferde
Wie schon im letzten Jahr ging es durch den Wohnpark Rüdnitz, am Teich vorbei, über Elsternweg, Danewitzer und Bernauer Straße zur Dorfkirche Rüdnitz, wo schon Sankt Martin als Bischof auf die großen und kleinen Gäste wartete.

St. Martin mit Bischofsstab


Natürlich durften auch die bekannten St.Martins-lieder nicht fehlen.  Ganz in der Tradition des heiligen Martins und des Teilens mit Bedürftigen, erzählte Pfarrer Brust von einer Lobetaler Familie, die sich zum Spenden für ukrainische Familien entschloß und rief dazu auf, es ihr gleichzutun. Kuscheltier-Spenden nehme Herr Helmut Wacker, Friedhofsmitarbeiter in Rüdnitz entgegen.


Im Anschluß erhielt jedes Kind einen Goldtaler und der Martinsumzug setzte sich wieder in Bewegung in Richtung Festplatz in der Bahnhofstraße, wo schon Glühwein und Grog für die Großen, Kinderpunsch für die Kleinen und Würste für alle bereitstanden, um den Abend am Martinsfeuer, das durch die Freiwillige Feuerwehr Rüdnitz betreut wurde, ausklingen zu lassen.

Samstag, 13. November 2010

Martinsfest in Rüdnitz

Rüdnitz, 6. November, 16:00 Uhr. Es regnet in Strömen. Es scheint, als ob der Lampionumzug dieses Jahr ins Wasser fällt. Doch pünktlich 17:00 Uhr fällt kein Tropfen mehr vom Himmel. Auf dem Hans-Schiebel-Platz versammeln sich mehr und mehr Kinder, Eltern und Großeltern, alle mit Fackeln und Lampions in den Händen.

17:15 Uhr geht es los, der Zug setzt sich in Bewegung. Vorneweg der festlich geschmückte Wagen von Zuppke Service.

Dahinter ein langer Zug aus Lampions und Fackeln, der im Verlauf des Umzuges immer länger wurde.


Der Zug ging durch den Wohnpark Rüdnitz, über den Elsternweg, Danewitzer und Bernauer Straße zur Kirche..

In der Kirche wurden Lieder zum Sankt-Martinsfest gesungen und die Geschichte des heiligen Martin erzählt.


Sankt Martin war ein asketisch lebender Bischof von Tours der zuerst widerwillig als Soldat und Offizier in der römischen Armee diente. Schon früh kam er mit dem Christentum in Berührung. Als man ihn endlich aus der römischen Armee entließ, wurde er zunächst Einsiedler, später gründete er in Ligugé eine Einsiedlerzelle aus der das erste Kloster Galliens erwuchs. 372 wurde er auf Wunsch des Volkes Bischof von Tours und gründete das Kloster Marmoutier in der Nähe von Tours. Als Bischof setzte er sich für Häretiker ein.

Schon zu Lebzeiten scharte Martin viele Anhänger um sich. Nachdem er aber am 8. November 397 im Alter von 81 Jahren verstarb und am 11. November 397 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt wurde, wurde er als Heiliger verehrt. Er war damit der erste Heilige der westlichen Kirche, der nicht durch ein Martyrium gestorben war, sondern durch seine Lebensweise zum Heiligen wurde.

Am bekanntesten der Geschichten über ihn, ist die Geschichte der Mantelteilung.

Als Martin Soldat war, begegnete er an einem sehr kalten Tag im Winter am Stadttor von Amiens einem armen Mann ohne Kleidung. Da Martin außer seinen Waffen und seinem Mantel nichts weiter bei sich hatte, nahm er kurzerhand sein Schwert, teilte seinen Mantel in zwei Teile und gab einen Teil dem Mann. In der folgenden Nacht erschien ihm Jesus Christus im Traum, bekleidet mit der
Mantelhälfte, die Martin dem Armen gegeben hatte.

In einer weiteren Geschichte geht es um seine Ernennung als Bischof von Tours. Die Legende besagt, dass Martin sich für zu unwürdig befand, um als Bischof ernannt zu werden und sich in einem Gänsestall versteckt habe. Das aufgeregte Schnattern der Gänse habe ihn jedoch verraten. Daraus soll der Brauch des Martinsgans-Essens entstanden sein. 

Abends traf man sich am Martinsfeuer bei Tee und Glühwein.


Montag, 25. Oktober 2010

6. - 7. November - Martinsfest in Rüdnitz


Sankt Martin und der Bettler
 Am 6. November 2010 findet in der Zeit von 17:00 Uhr - 22:00 Uhr der diesjährige
Martinsumzug

in der Gemeinde Rüdnitz statt. Dazu sind alle Rüdnitzer und Gäste herzlich eingeladen.

17:00 Uhr

ist Treffpunkt auf dem Hans-Schiebel Platz
17:15 Uhrbeginnt der Umzug, der zur Kirche Rüdnitz führen wird
18:00 Uhrwird in der Kirche die Geschichte des heiligen Martin erzählt
19:00 Uhrleuchtet ein Martinsfeuer auf dem Festplatz (Bahnhofstraße). Dazu gibt es Würstchen vom Grill, Tee und Glühwein
                            
Weiter geht es am 7. November 2010 mit einem Martinsgansessen im Gasthaus "Zum Spilling", Bernauer Straße 34. Dieses findet von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

Auch hierzu ist jeder herzlich eingeladen. Die Kosten für das Essen betragen 15,- € pro Person (Getränke nicht enthalten). Da die Gans speziell zubereitet wird, wird um Anmeldung bis 31. Oktober 2010 an

Familie Hoffmann
Elsternweg 15
Tel. 03338-705013

gebeten.

Martinstag bei Wikipedia